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807 km, 8 Stunden 5 Minuten mit dem Auto, 7 Stunden 11 Minuten mit der Bahn von Biengen, Krone bis Berlin Hbf. Keiner, der irgendwie an eines der heißbegehrten Tickets kam, war sich zu schade diesen Weg auf sich zu nehmen, um in Berlin Finalluft zu schnuppern. Biengen, Krone; Berlin, Kreuzberg. 1.800 Einwohner; 3.7 Millionen. Und doch war an diesem Wochenende der Unterschied gar nicht so groß, wie man denkt. An jeder Ecke traf man irgendjemanden, den man kennt, SC-Trikots Dresscode und alemannisch als Landessprache. Berlin war rot.

Die Zweite reiste mit 14 Leuten nach Berlin.
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Der Begriff „ausgedünnt“ reicht wahrscheinlich noch nicht aus, wenn man den Kader am Samstag in Ottoschwanden beschreiben möchte. Mit nur drei Auswechselspielern, darunter der angeschlagen Spielertrainer Göbel und der, sich beim Aufwärmen verletzten Fink nahm man die Auswärtsreise auf sich. Doch trotzdem konnte die Startelf sich sehen lassen. Vielleicht hätte es gut getan das Stürmerjuwel Michael Hofmann mit auf die Bank zu nehmen, der seine Stürmerqualitäten schon vorher bei der Zweiten unter Beweis stellte.
nicht nur die mitgereisten Biengener Fans waren unzufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Foto: Jakob D
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Ein unangenehmes Auswärtsspiel in Ottoschwanden stand am Samstagnachmittag auf der Agenda der Zweiten. Zu oft nahmen die Biengener bereits die weite Anfahrt auf sich, um dann von den Freiämtern eine Klatsche zu kassieren, um dann wieder den Heimweg anzutreten. Doch am Samstag sollte es dann ein bisschen anders kommen, da auch die beiden Altstars Michael Hofmann und Yannik Hellstern für Hoff(i)nung sorgten. Vor allem Hoffi war nie für seine großen Laufwege bekannt und strahlt immer Torgefahr aus.

(Die beiden Altstars hatten keine Mühe nach langer Pause mitzuhalten. Vor allem Hoffi als Scorer überzeugte. Foto: Jakob D.)
Weiterlesen: Die Hoff(i)nung starb zuletzt und sorgte für Punktgewinn in Ottoschwanden
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Vorab mussten beide Teams viele Ausfälle beklagen. Auf Seiten des SVB fehlten weiterhin Bremgartner, Duftschmid (verletzt), Schlegel (krank), Agbaka (Urlaub). Gleichwohl wollte man sich gegen die bittere Niederlage im Hinspiel revanchieren.
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Nachdem man schon am Donnerstag im Bezirkspokal-Viertelfinale auf die Eintracht aus Freiburg traf und sich souverän mit 3:0 für das Halbfinale qualifizieren konnte, stand innerhalb von nur 4 Tagen gleich die Revanche an! In der Liga geht es zwar für beide nur noch um eine gute Platzierung, nichtsdestotrotz wollte man sich gegen die Freiburger keine Blöße geben. Zwar fehlten Stammspieler wie Luca Kaestner (letztes Spiel für den SVB am Donnerstag gemacht), Clemens Fink (Liebestrip nach Paris), Kevin Schlegel (Blase am Fuß) und Matthias Brengartner (eingerissener Zehennagel), aber man konnte trotzdem eine schlagkräftige Truppe auf den Platz stellen.
Bei sonnigem Wetter unter Top Bedingungen! Da hatten die Zuschauer auch was vom Ostermontag. (Foto: Jakob D.)